LESEZIRKEL / LESUNGEN

„Bibliothek ungelesener Bücher"
Kathrin Röggla, Ann Cotten

Beginn:

Sonntag, 02.08.2015 | 17:00

LESEZIRKEL / LESUNGEN

Ab 17 Uhr findet – bei schönem Wetter – im Goldegger Schwimm­bad ein Lesezirkel zum Thema „Nabel“ statt: jeder Lesewillige ist willkommen, an dieser Leserunde teilzunehmen und sein literarisches Fundstück dem Publikum vorzustellen. 

Ab 20 Uhr lesen Kathrin Röggla und Ann Cotten im Hofstall von Schloss Goldegg, inmitten der Bibliothek ungelesener Bücher. 

Kathrin Röggla, 1971 in Salzburg geboren, studierte dort Germanistik und Publizistik, setzte 1992 in Berlin fort und brach 1999 erfolgreich ab. Seit 1988 ist sie aktiv in der literarischen Öffentlichkeit. 1992 entstanden die ersten Bücher, seit 1998 verfasst und produziert sie Arbeiten für das Radio (Hörspiele, akustische Installationen), seit 2002 schreibt sie auch Theatertexte. Von 2004-2008 unternahm sie zahlreiche Reisen, z.B. nach Georgien, in den Iran, nach Zentralasien, Japan, die USA und in den Jemen.

Sie erhielt eine Vielzahl an Auszeichnungen, u.a.: Salzburger Landes­literatur­preis (1992), Reinhard Priessnitz-Preis und Meta-Merzpreis (1995), Alexander von Sacher-Masoch-Preis, Italo-Svevo-Preis (2001), RIAS Preis (2003), Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch (2004), Solothurner Literaturpreis, Internationaler Preis für Kunst und Kultur des Kulturfonds der Stadt Salzburg (2005), Anton-Wildgans-Preis (2008), Nestroy 2010 für das beste Stück („worst case“), Franz-Hessel-Preis (2010), Arthur-Schnitzler-Preis (2012).

Ann Cotten, geboren 1982 in Iowa, wuchs in Wien auf. Seit 2006 lebt sie in Berlin. Für ihr Debüt „Fremdwörterbuchsonette“ (2007) erhielt sie den Reinhard-Priessnitz-Preis sowie den Clemens-Brentano-Förderpreis für Literatur der Stadt Heidelberg, für ihren Erzählband „Florida-Räume“ (2010) den Förderpreis des Hermann-Hesse-Literaturpreises. 

2014 wurde sie mit dem Wilhelm-Lehmann-Preis und dem Adelbert-von-Chamisso-Preis für ihr bisheriges Gesamtwerk, insbesondere für den Erzählband „Der schaudernde Fächer“ (2013), ausgezeichnet und erhielt ein Stipendium der Villa Kamogawa, Japan.

„So könnte die Revolution aussehen: Nach dem Ordentlich-Schreiben des literarischen Realismus kehrt mit Ann Cotten die wilde, hermetische Provokation in die deutsche Literatur zurück.“ (Ijoma Mangold, DIE ZEIT, in seiner Rezension über die im Suhrkamp-Verlag erschienenen Erzählungen „Der schaudernde Fächer“)

Genre:

Kultur

Eintritt:

Freier Eintritt