LESEZIRKEL / LESUNG

„Bibliothek ungelesener Bücher“
Angelika Reitzer

Beginn:

Sonntag, 23.08.2015 | 18:00

LESEZIRKEL / LESUNG

Foto: Helmut Wimmer

Die Goldegg-Präsentation der „Bibliothek ungelesener Bücher“ von Julius Deutschbauer findet mit einem Lese­zirkel um 18 Uhr im Hofstall – jeder Lesewillige ist willkommen und eingeladen, einen Beitrag zum Thema „erben“ vorzutragen – und einer Lesung um 20 Uhr von Angelika Reitzer ihr Ende! 

Angelika Reitzer (1971 in Graz geboren, studierte Germanistik und Geschichte in Salzburg und Berlin, lebt in Wien) ist die Verfasserin des Erzählbandes „Frauen in Vasen“ (2008) und dreier Romane: „Taghelle Gegend (2007), „unter uns“ (2010) und „Wir Erben“ (2014). Im März 2014 wurde im Kunsthistorischen Museum Wien ihr Minidrama „Ein Auge zudrücken“ uraufgeführt. Zum Kurzfilm „Der Zuhälter und seine Trophäen“ von Antoinette Zwirch­mayr, der auf der Diagonale Graz 2014 seine Premiere hatte, steuerte sie den Text bei.

Eine Vielzahl an Auszeichnungen und Stipendien (u.a. 2007 Hermann-Lenz-Stipendium, 2008 Reinhard-Priessnitz-Preis, 2009 Förderungspreis der Stadt Wien und Robert Musil-Stipendium des BMUKK, 2012 Max Kade-Writer in Residence an der Bowling Green State University Ohio, 2014 Literaturpreis des Landes Steiermark) beweisen ihre Wertschätzung im Literaturbetrieb. Neben ihrer eigenen literarischen Tätigkeit ist sie Mitarbeiterin der Alten Schmiede Wien und lehrt am Institut für Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien.

Es ist, als habe Adalbert Stifter seine Ururenkelin gefunden, die gleich ihm seitenlang all die Namen der Pflanzen aufschreibt, die im Garten wachsen, die Namen der Besucher, die irgendwann einmal in die Stube hereinschneien und die man beim Lesen, ihrer schieren Vielzahl wegen, zu verwechseln beginnt. Und erst all die Gerätschaften, Möbelstücke, Dinge, die es penibel aufzulisten gilt! […] Zwei Frauen, zwei Versuche, damit zurande zu kommen, dass die Jugend dahin ist – erzählt in einem ruhigen, kunstvoll verlangsamten Roman. (Karl Markus Gauß, Neue Zürcher Zeitung)

Genre:

Kultur

Eintritt:

Freier Eintritt