KAMMERKONZERT

Società di Lunedì „Neapels freier Himmel“

Beginn:

Donnerstag, 08.10.2015 | 20:00

KAMMERKONZERT

Foto: Michele Brancati

Andreas Böhlen (Blockflöte)
Ayako Matsunaga (Violine)
Barbara Altobello (Violine)
Yukie Yamagutchi (Viola)
Bernadette Köbele (Violoncello)
Markus Bernhard (Kontrabass)
Takashi Watanabe (Cembalo)

Das exquisite 7-köpfige Ensemble Società di Lunedì spielt barocke Orchesterliteratur in kleiner Besetzung auf historischen Instrumenten. Die Mitglieder kommen aus drei verschiedenen Kontinenten und spielen in international re­nom­mierten Orchestern und Kammer­­musik­ensembles. Das Musik­ver­ständnis dieses Ensembles ist vergleichbar mit einem lebendiges Gespräch, welches die Musik spontan, ehrlich und mit starkem Ausdruck erklingen lässt. Darauf weist der Ensemblename Società di Lunedì (Montags­gesell­schaft) hin: angelehnt an den 1656 von Kristina von Schweden in Rom gegründeten Zirkel „Conversazioni della regina“, in dem sich Philosophen, Literaten, Künstler und Musiker trafen, um kunsttheoretische Fragen zu diskutieren und aktuelle Musik zu hören.

Die „Neapolitanische Schule“ war zur Barockzeit wegweisend und tonangebend für die Musik Europas. Berühmte Kom­po­nisten wie z.B. Alessandro Scarlatti (1660-1725) übten einen großen Einfluss auf Christoph Willibald Gluck oder W.A. Mozart aus. Und vor allem für die Oper gab es entscheidende Impulse aus Neapel. 


Das Programm des Abends: 

Alessandro Scarlatti (+1725, Neapel)
Sinfonia XII Concerto grosso con flauto

Domenico Natale Sarro (+1744, Neapel)
Concerto per flauto

Nicola Porpora (+1768, Neapel)
Concerto per Violoncello

Francesco Durante (+1755, Neapel)
Concerti a quattro: Concerto ottavo

Nicola Porpora (+1768, Neapel)
Angelica e Medoro, 1720: Ouvertüre

„Die Freiheit des Gedankens erleuchtet und bevorzugt den Golf von Neapel mehr als jeden anderen Ort in Italien.“ J.G.Herder

Neapel war in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts eine der florierendsten Metropolen Europas. Nach London und Paris war Neapel die drittgrößte Stadt und zog durch sein lebendiges Kulturleben wichtige und einflussreiche Musiker an. 

Nota bene: alle Komponisten dieses Abends sind in Neapel verstorben!


In Zusammenarbeit mit ORF - Salzburg

Genre:

Kultur

Eintritt:

18
16 (Mitglieder, Ö1)
9 (Jugend unter 18)