CONCERT<br>Harri Stojka gipsysoul<br>"Garuda Apsa" verborgene Tränen

Harri Stojka (Gitarre, Gesang), Ivana Ferencova (Gesang, Tanz), Heimo Wiederhofer (Schlagzeug), Ivan Ruiz Machado (Bass), Claudius Jelinek (Rhythmusgitarre)

Beginn:

Donnerstag, 26.04.2007 | 20:00

CONCERT<br>Harri Stojka gipsysoul<br>"Garuda Apsa" verborgene Tränen

„Garude Apsa“ erzählt in traditionellen Liedern und Eigenkompositionen die Geschichte der Roma, deren Musik so reich und vielfältig ist wie die Länder und Kulturen, in die sie ihre Wanderungen geführt haben. Die Lebendigkeit einer Musikkultur wird sichtbar, in der „Tradition“ immer auch das Aufgreifen und Weiterentwickeln fremder und neuer Formen bedeutet. Eine Musik, die Interpretation und Improvisation zu einer Einheit verbindet. Die Musik der Roma hat aber auch die Entwicklung der europäischen Musik nachhaltig beeinflusst: Ihre Spuren lassen sich von der ungarischen Volksmusik bis zu den Kompositionen von Liszt, Haydn und Bartok verfolgen.

 

Harri Stojka entstammt der weit verzweigten Lovara-Rom-Dynastie, die vor 150 Jahren aus der Walachei kamen. Von zweihundert Familienmitgliedern überlebten „nur“ sechs die Konzentrationslager der NS-Zeit. Mit dem Programm „Garude Apsa“ (Verborgene Tränen) erinnert Harri Stojka an die Befreiung der Menschen vom Terror-Regime.

 

Genre:

Kultur