KONZERT

Michaela Girardi (Violine) & Janna Polyzoides (Klavier)
„Komponistinnen“

Beginn:

Donnerstag, 19.05.2016 | 20:00

KONZERT

© Christian Jungwirth

Heutzutage sind Frauen in der Welt des Komponierens nicht mehr wegzudenken, anders war es bis ins 20. Jahrhundert. Komponistinnen waren eine große Rarität und fanden in dieser ausgesprochen männerdominierten Profession keine Beachtung.


Michaela Girardi
und Janna Polyzoides machten sich auf die Suche nach Werken dieser meist unbekannten  Komponistinnen und entdeckten eine Vielzahl an wahren „Gusto-Stücken“ der Spätromantik.

Die beiden Musikerinnen präsentieren u.a. Werke von Cécile Chaminade, einer berühmten und erfolgreichen Pianistin ihrer Zeit, und Amy M. Beach, die als erste US-Amerikanerin eine Sinfonie schrieb. Abgerundet wird das Programm mit der Sonata da Camera von Grazyna Bazewicz, die zu den wichtigsten polnischen Komponistinnen des 20. Jahrhunderts zählt. 

Das Programm

Cécile Chaminade (1857-1944): Capriccio op. 18 (1898)

Luisa A. Le Beau (1850-1927): Elegie g-Moll op. 44 (1899)

Pauline Viardot-Garcia (1821-1910): 6 Morceaux (1867)

I. B. von Schellendorf (1840-1913): Romanze A-Dur (1873)

Amy M. Beach (1867-1944): Romance A-Dur op. 23  (1893)

Grazyna Bacewicz (1909-1969): Sonata da Camera (1945)


Die in Bischofshofen aufgewachsene Michaela Girardi (*1980) erhielt ihre musikalische Ausbildung  am Mozarteum Salzburg, an der Indiana University (USA) und an der Musikhochschule Lübeck. Seit ihrem ersten Solo-Auftritt im Alter von 11 Jahren konzertiert sie regelmäßig als Solistin mit verschiedenen Orchestern (Mozarteum Orchester, Bruckner Orchester Linz, Junge Philharmonie Salzburg) und ist Stimmführerin der Camerata Salzburg und Konzertmeisterin des Ensembles Risonanze erranti und der Salzburg Orchester Solisten. Zu ihren kammermusikalischen Partnern zählen u.a. Martin Grubinger und Thomas Riebl sowie die in Goldegg bestens bekannten Per Rundberg und Biliana Tzinlikova. 

Seit 2008 unterrichtet sie am Mozarteum in Salzburg.

Dank einer Leihgabe der Österreichischen Nationalbank spielt sie eine Violine von Antonius Stradivari aus dem Jahre 1716.

Janna Polyzoides, die György Kurtág zu ihren einflussreichen Lehrern zählt, trat bei renommierten Festivals (Wien modern, Menuhin-Festival Gstaad, styriarte, Wiener Fest­wochen) auf, spielte in bedeutenden Konzerthäusern (Kölner Philharmonie, Wigmore Hall London, Hamburger Musikhalle, Athens Music Hall, Konzert­haus und Musikverein Wien) und konzertierte u.a. mit Ernst Kovacic, Matthias Schorn und Martin Hornstein.

In Goldegg wurden ihre Auftritte der Vergangenheit ebenfalls vom ORF aufgezeichnet: 2011 mit Andreas Schablas (Klarinette) und 2012 mit ihrem Bruder Demetrius Polyzoides (Violine).

 

Das Konzert wird aufgenommen und zu einem späteren Zeitpunkt auf Ö1 in „Apropos Musik" ausgestrahlt!


In Zusammenarbeit mit ORF Salzburg

Genre:

Kultur

Eintritt:

14
12 (Mitglieder, Ö1)
7 (Jugend unter 18)