ZEIT.GESPRÄCH

Werner Lampert im Gespräch mit Michael Kerbler
„Wer wird uns künftig ernähren?“

Beginn:

Samstag, 10.09.2016 | 19:00

ZEIT.GESPRÄCH

© Werner Lampert Beratungsges.m.b.H

Die globale industrialisierte Landwirtschaft mit Massentierhaltung und Monokulturen? Eine kleinstrukturierte regionale Landwirtschaft? Oder eine biologische Landwirtschaft? Oder gar nichts davon, sondern Pflanzenfabriken, Fleischlabors und Genforschung?

Eigentlich ist er gelernter Kirchenrestaurator. Doch dann, mit 25 Jahren, faszinierten ihn die Kultur der alten Sumerer und ihre Schrift und er begann Altorientalistik zu studieren. Werner Lampert gilt heute über die Grenzen Österreichs hinaus als der Pionier für Biolebensmittel. Aber zuerst musste er scheitern: seinen ersten kleinen Bioobst- und Gemüsevertrieb in Vorarlberg musste er zusperren. Übrig blieben ihm Schulden: „Bio hatte damals in der Öffentlichkeit ein sektenähnliches Image.“ 

Wie sieht Lampert die Entwicklung der Biolebensmittel in den zurückliegenden zwanzig Jahren? Wie stark ist der Druck der Lebensmittelketten und Diskonter auf Bio­pro­du­zen­ten? Und geht der Trend nicht längst deutlich in Richtung regionaler Lebensmittelversorgung, die nicht unbedingt „bio“ sein muss? 

Werner Lampert, er stammt aus Feldkirch, feiert im Oktober seinen siebzigsten Geburtstag. Er konnte Mitte der 90er-Jahre BILLA-Eigentümer Karl Wlaschek mit seiner „Ja! Natürlich“-Produktlinie überzeugen. Vor zehn Jahren kreierte Lampert für den Diskonter „Hofer“ die Marke „Zurück zum Ursprung“. 

Im Anschluss an das Gespräch Diskussion mit dem Gast.

Genre:

Kultur

Eintritt:

9
7 (Mitglieder, Ö1)
5 (Jugend unter 18)