KINO

„Tagaus, tagein“
Richard Rossmann; A 2011, 80 min

Beginn:

Donnerstag, 11.05.2017 | 19:00

KINO

„Der Tag an dem ich aufhöre, bin ich tot.“ Seit dem Tod meines Großvaters 1958 führt meine Großmutter Thresl den Harhamhof – tagaus, tagein. Im April 2017 wird sie 105 Jahre alt, und immer noch erledigt sie die meisten Arbeiten selbst. Den Sommer in Harham (Saalfelden) mag sie gern, da macht die Arbeit mehr Freude als in den nicht enden wollenden Wintermonaten. Mit der Sense mäht sie die Wiesen rund um das Wirtshaus und staffelt das Holz für die kalte Jahreszeit. Dazwischen kümmert sie sich um ihre Gäste. Zeit zum Ausruhen bleibt da wenig, aber die will sie ohnehin nicht. Für ihre Gäste ist sie die Herrin einer zeitlosen Welt. 

Doch nicht jedem gefällt die Art und Weise, wie sie den Harhamhof führt. Ihr Sohn drängt sie seit Jahrzehnten zur Übergabe des Hofes. Thresl will davon jedoch nichts wissen. „Tagein, tagaus“: ein Film über Heimat und Familie, über Willenskraft und die Würde des hohen Alters.

Großmutter Thresl wird anwesend sein, wenn es ihre Tagesverfassung gestattet!

Richard Rossmann (*1971 in Saalfelden): nach dem Studienabschluss der Wirtschaftswissenschaften zieht er nach Hamburg, wo er das Fernsehmachen lernt. Seitdem arbeitet er als freiberuflicher Produktionsleiter für internationale Fernseh- und Werbefilmproduktionen. 2009 debütiert er als Regisseur und Produzent mit „Ski Heil – Die zwei Bretter, die die Welt bedeuten“. 2014 erhält er den Förderpreis für Kunst und Kultur der Stadt Salzburg. Er lebt im Pinzgau und in Berlin. www.richardrossmann.com

Genre:

Kultur

Eintritt:

7
6 (Mitglieder, Ö1)
5 (Jugend unter 18)