SCHLOSSKONZERT

Gerda Struhal (Klavier)
„Beethoven, Liszt und die Liebe“

Beginn:

Donnerstag, 06.08.2020 | 21:00

SCHLOSSKONZERT

© Bernhard Noll

Um 21 Uhr spielt die Pianistin u.a. Beethovens Bagatelle in a-Moll, weltberühmt als „Für Elise“. Ein leichtgewichtiges Rondo mit effektvollem Wechsel aus lauten und leisen, schnellen und langsamen Passagen. In berühmten Fil­men („Tod in Venedig“, „James Bond“ oder „Django Unchained“) für entsprechende Stimmung sorgend, wurde es 1810 komponiert, jedoch erst 40 Jahre nach Beethovens Tod entdeckt und veröffentlicht. Wer die Dame war, der er sein Werk widmete, ist unklar. Gesichert ist jedoch, dass alle Heirats­anträge von Beethoven scheiterten – er blieb zeitlebends Single und kommentierte sein Dasein so: „Für dich, armer Beethoven, gibt es kein Glück von außen, du mußt dir alles in dir selbst erschaffen, nur in der idealen Welt findest du Freunde.“ 

Franz Liszt (1811-1886) und Beethoven: die gegenseitige Wert­­­schätzung dieser zwei Klaviervirtuosen und Komponisten ist unumstritten. Liszt war es, der die Hammerklaviersonate uraufführte, dessen neun Sinfonien für Klavier transkribierte, die Errichtung eines Beethoven-Denk­mals in Bonn finanziell unterstützte … Beethoven wiederum soll 1823 dem damals elfjährigen Wunderknaben nach einem Konzert einen Kuss auf die Stirn gedrückt haben!

Das Programm:

Ludwig van Beethoven „Nel cor più non mi sento“ - „Für Elise“

Franz Liszt/Beethoven „An die ferne Geliebte“ 

Franz Liszt „Hexameron“

Genre:

Kultur

Eintritt:

16
14 (Mitglieder, Ö1)
8 (Jugend unter 18)