NEUJAHRSKONZERT

Orchesterprojekt
"Lehar & Sufi"

Beginn:

Freitag, 02.01.2009 | 20:00

NEUJAHRSKONZERT

Orchesterprojekt 2006

Wolfgang Danzmayr, Dirigent/Moderation
Kathrin Neubert, Sopran
Nihan Devecioglu, Mezzosopran

Ein Neujahrskonzert, wie es sein soll: Schmissige Johann Strauß-Melodien und gefühlvolle Wiener Lieder, aber auch Besinnliches als Nachklang zum Jahr interkultureller Begegnungen, präsentiert Wolfgang Danzmayr gemeinsam mit zwei Sängerinnen und einem 38-köpfigen Symphonieorchester, in welchem auch einige Goldegger Musiker mitwirken.

Mit Franz Lehàrs „Donaulegenden“, in denen der Operettenmeister – noch frisch unter dem Eindruck der Katastrophe des 1. Weltkriegs – die ‚schöne blaue’ Donau musikalisch ironisiert, beginnt das Programm und schließt folgerichtig mit dem „Donauwalzer“ von Johann Strauß-Sohn, von dem auch der „Rettungs-Jubelmarsch“ für Kaiser Franz Joseph stammt. (Dieser war dem Attentat eines ungarischen Schneiders nur knapp entgangen...) 
Dennoch liebäugelte man mit fremdländischem Kolorit, was am Beispiel des „Ägyptischen und Persischen Marsches“, ebenfalls von Johann Strauß-Sohn, gut nachzuvollziehen ist.

Unverfälschtem muslimischen Gedankengut der friedliebenden Art aus uralter Tradition begegnen wir in einem Sufi-Gesang der Sängerin Nihan Devecioglu. Geboren in der Türkei, zunächst dort und danach in Deutschland aufgewachsen, ist sie heute auch in Salzburg beheimatet. Anliegen des Sufismus ist die Liebe (zu Gott).
Dieser Haltung entsprechend erklingt im Programm davor Gustav Mahlers ebenfalls nachdenklich-besinnliches Lied auf Friedrich Rückerts „Liebst du um Schönheit, oh nicht mich liebe“. Gesungen wird es von der deutschen, in Salzburg ausgebildeten Sopranistin Kathrin Neubert.  

Auch der nachweislich vom berühmten Theaterautor (!) Arthur Schnitzler stammende, von Wolfgang Danzmayr mit einer eigenen Orchester-Bearbeitung wieder zum Leben erweckte „Liebelei-Walzer“ steht in Goldegg auf dem Programm.

Schnitzler besinnt sich in diesem wienerischen Walzer des Kolorits seiner Zeit, ebenso wie das den Wiener Frühling besingende Lied „Im Prater blüh’n wieder die Bäume“ von Robert Stolz und das einzige Erfolgslied des gebürtigen Polen Rudolf Sieczinski „Wien, Wien, nur du allein“.
Da darf auch die alte Kaiserzeiten beschwörende Richard Strauss-Oper „Der Rosenkavalier“ von 1911 nicht fehlen - mit ihrem wunderschön-sentimentalen Liebesduett der beiden jungen Liebenden Sophie und Octavian „Ist ein Traum, kann nicht wirklich sein, dass wir zwei beieinander sein“.

Und die Zugabe wird ein Marsch sein... Na, welcher wohl?!
    


Genre:

Kultur

Eintritt:

20
16 (Mitglieder, Landcard, Ö1)
10 (Jugend unter 18)