MUSIK & LITERATUR

Hsin-Huei HUANG (Klavier) & Ferdinand SCHMATZ (Lesung)
„Ton, Wort / Klang, Laut"

Beginn:

Samstag, 19.03.2011 | 20:00

MUSIK & LITERATUR

Die Performance „Ton, Wort / Klang, Laut" der in Wien lebenden taiwanesischen Pianistin Hsin-Huei Huang und des österreichischen Schriftstellers Ferdinand Schmatz ist ein Dialog zwischen Musik und Wort: zwei Kosmen, die ihre eigene Sprache, ihren eigenen Rhythmus und ihre eigene Dynamik haben und sich gegenseitig und wechselwirkend inspirieren.

Dieser Abend wird vom ORF aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt gesendet.

Hsin-Huei Huang, 1977 in Taipei geboren, studierte in Graz und Salzburg. Im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit steht die Interpretation zeitgenössischer Klaviermusik. Ihr Interesse ist es, neue musikalische Wege zu beschreiten. Dieses Engagement zeigt sich in der Zusammenarbeit mit Dirigenten und Komponisten wie Beat Furrer, Friedrich Cerha, Bernhard Gander, Bernhard Lang und Peter Ablinger. Sie ist als Solistin und Kammermusikerin tätig. 2009 spielte sie bei der Salzburg Biennale mit dem Stadler Quartett und ist gern gesehener Gast bei vielen internationalen Festivals.

Für diesen Abend hat sich Hsin-Huei Huang für Musik u.a. von John Cage, Iannis Xenakis, Salvatore Sciarrino und Karlheinz Stockhausen entschieden.

Der 1953 geborene Literat und Essayist Ferdinand Schmatz war 1983 – 1985 Lektor in Tokio, 1995 – 1996 Juror beim Bachmann-Wettbewerb, ist Herausgeber des Nachlasses von Reinhard Priessnitz und lehrt seit 1988 an der Universität für angewandte Kunst in Wien.
Schmatz wurde mit einer Vielzahl von Preisen ausgezeichnet: u.a. 1999 Christine Lavant Lyrik-Preis, 2004 Georg Trakl-Preis, 2006 H.C. Artmann-Preis, 2009 Ernst Jandl-Preis.
Seine Veröffentlichungen umfassen Bücher (Gedichte: zuletzt „Quellen", 2010; Prosa: „Durchleuchtung. Ein wilder Roman aus Danja und Franz", 2007), Essays und Hörspiele.

Gedichte („dschungel. allfach", „tokyo, echo", „das grosse babel,n") sind es, die Fedinand Schmatz für das Programm „Ton, Wort / Klang, Laut" ausgewählt hat.

„Ferdinand Schmatz’ Gedichte sind pure Lust an der Sprache: sensibel und nicht gefühlsduselig, witzig und nicht spaßig, genau und nicht spröde, rätselhaft und nicht unklar, subjektiv und nicht diffus, formbewusst und nicht formalistisch." (Wendelin Schmidt-Dengler)

In Zusammenarbeit mit dem ORF

Genre:

Kultur

Eintritt:

12

10 (Mitglieder, Landcard, Ö1)

6 (Jugend unter 18)