SCHLOSSKONZERT

Mozarteum Quartett & Ariane Haering (Klavier)
spielen Sibelius, Mahler, Liszt, Schostakowitsch

Beginn:

Donnerstag, 04.08.2011 | 20:00

SCHLOSSKONZERT

www.mozarteumquartett.at

Drei Werke aus der Zeit des Übergangs von der Romantik in die Moderne umrahmen den berühmten „Mephisto Walzer" des vor 200 Jahren geborenen Franz Liszt. Jean Sibelius, der große Erfolge vor allem in den skandinavischen und angelsächsischen Ländern feierte, während er von Komponisten des deutschen Sprachraums (u.a. auch von Gustav Mahler) mit wenig Respekt betrachtet wurde, schrieb über sein letztes Streichquartett „voces intimae“ an seine Frau: „Es wurde wundervoll. Eben ein solches, das auch in der Stunde des Todes zum Lächeln zwingt. Mehr sage ich nicht.“
Bei dem Klavierquartett in a-Moll von Gustav Mahler, dem zweiten Jahresregenten neben Franz Liszt, handelt es sich um ein Werk aus dem letzten Jahr seiner Studienzeit.
Das Klavierquintett von Schostakowitsch wurde schon bei der Uraufführung ein triumphaler Erfolg. Scherzo und Finale mussten wiederholt werden, was sich bei vielen Aufführungen so einbürgerte, dass man in Russland sagte, es sei „ein Werk in fünf Sätzen, von denen es sieben gibt“.

Jean Sibelius: Streichquartett op. 56 „voces intimae“ (1909)
Gustav Mahler: Klavierquartett a-Moll (1876)
Franz Liszt: Mephisto Walzer (1856-61)
Dmitri Schostakowitsch: Klavierquintett g-Moll op. 57 (1940)

Markus Tomasi (1. Violine), Géza Rhomberg (2. Violine), Milan Radic (Viola), Marcus Pouget (Cello) bilden das Mozarteum Quartett, dessen traditionsreicher Name sich in die dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts zurückverfolgen lässt und seit 1955 dem Streichquartett des ersten Konzertmeisters des Mozarteum Orchester Salzburg verliehen wird. Innerhalb kurzer Zeit konnte sich dieses Quartett vom beschwerenden, ja manchmal gar belastenden Anteil der Tradition des Titels befreien und ließ mit frischen Interpretationen und einem eigenem Stil aufhorchen. Es ist gern gesehener Gast bei Festivals in aller Welt, der Repertoire-Schwerpunkt sind die Werke der Klassik - allen voran natürlich Mozarts Werke – doch auch die Aufführungen der Werke zeitgenössischer Komponisten liegt dem Quartett am Herzen.
In Goldegg begeisterte das Quartett vor drei Jahren im Haydn-Jahr mit Paul Gulda, diesmal ist die Pianistin Ariane Haering inspirierende Kammermusikpartnerin.

Ariane Haering, geboren 1976 in Le Locle (Schweiz), ist international tätig: sie wird auf Festivals in Europa (Salzburger Festspiele), Asien und Afrika eingeladen, kann auf ein fünf Jahrhunderte umfassendes Repertoire zurückgreifen und tritt solistisch (mit und ohne Orchester) und kammermusikalisch auf.
In Goldegg war sie mit einem Beethoven-Recital, das der ORF aufgenommen hat, und im Duo mit Benjamin Schmid zu erleben. Verheiratet mit ihm und Mutter ihrer gemeinsamen drei Kinder, lebt Ariane Haering in Salzburg und Bern und investiert gleich hohe Energien in das Wohlbefinden ihrer Familie sowie in die Verwirklichung ihrer musikalischen Träume.

Genre:

Kultur

Eintritt:

16

14 (Mitglieder, Landcard, Ö1)

8 (Jugend unter 18)