KABARETT

Andreas Rebers „Ich regel das"

Beginn:

Sonntag, 29.04.2012 | 20:00

KABARETT

www.andreasrebers.de © Janine Guldener

Endlich ist es gelungen: wir haben uns lange um ihn bemüht, nun ist er da – Andreas Rebers. Der 1958 Geborene wurde mit renommierten Preisen (Salzburger Stier 2006, Deutscher Klein­­kunstpreis 2007, Deutscher Kabarett-Preis 2008) ausgezeichnet.

Sein Programm „Ich regel das“ lässt sich so umschreiben: Willkommen im Club der Kenner aller „Künste”. Rebers, von der Presse liebevoll „der Blockwart Gottes” genannt, hat ein neues Programm, in dem die Grenzen des Kabaretts wieder einmal neu ausgelotet werden. Er ist ja nicht nur Professor für German Hausmeistering, German Putzing und Begründer der modernen Dachlatten Pädagogik; in der Kunstszene gilt er mittlerweile als einer der wichtigsten Maler der „schlesischen Romantik” und als Religionsstifter der Glaubensgemeinschaft der „Bitocken“ ist er eine der wichtigsten Personen des spirituellen Lebens auf Deutschen Kabarettbühnen.

„Ich regel das” ist eine Abrechnung mit allem, was für die Menschen scheinbar gut sein soll, oder zumindest danach klingt. Das fängt mit „Bio” an und hört mit „Vertrauen” auf. Dazwischen gibt es eine Vernissage, werden Kinder getauft, Lebensmittel schön geredet, Radler überfahren, Clockwork Orange geschaut und Herzen gesammelt.

Während sich die einen noch damit begnügen, der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten, haut er denselben erst einmal kaputt, um die Shrapnels der Konsumgesellschaft besser analysieren zu können. Der Humorkoffer ist voll gepackt mit neuen Arbeiterliedern, Hip Hop und Gefechtsberichten, die den Verlauf des Dauerkrieges mit seiner Nachbarin Sabine Hammer, geschiedene Sichel, dokumentieren. Das Bühnenbild ist übigens von Stanley Kubrick.
Ein Programm mit neuen Tönen und alten Freunden.
Unsachlich, einseitig und .... ohne Gefangene.

Rebers ist ein spitzbübischer Unruhestifter mit dem Unschuldsblick des Lamm Gottes.“ (Bonner Rundschau)

Großartiges Kabarett“ (Süddeutsche Zeitung)

 „Mit geistreichem Sprachwitz entlarvt er vermeintliche Biedermänner und echte Brandstifter. Die Glanzstunde eines grandiosen Komödianten“ (Berliner Morgenpost)

„Es ist Irrwitz in großen Scheinen, den Andreas Rebers da diabolisch grinsend seinem Publikum hinblättert. In seinem Imperium ist er mal Guru, mal Teilzeit-Vater, mal Despot und mal Revolutionär. Beim Salonsozialisten in bequemer Jeans hat vor allem Rot-Grün nichts zu lachen. Ob es um die Liebe zur Exotik geht, gesunde Ernährung oder sanfte Medizin – hier wird (zurück-)gezahlt auf Heller und Pfennig... Die Musik gibt dem Programm besondere Tiefe, in sie hinein bettet Rebers etwa seine groteske Ballade vom Amoklauf bei Tengelmann, vom verzweifelten Kampf eines Opfers um seine Würde. Rebers, der freche Agitator, kann auch ganz sanft. Das macht Abende mit ihm so kostbar. (tz München)


Genre:

Kultur

Eintritt:

16

14 (Landcard, Ö1)

8 (Jugend unter 18)

Mitglieder frei!

Dieser Abend wird unterstützt von