KAMMERMUSIK

Russischer Abend
Suyang KIM (Klavier) & Marcus POUGET (Cello)

Beginn:

Donnerstag, 27.02.2014 | 20:00

KAMMERMUSIK

Suyang Kim wurde in Südkorea geboren, studierte in Seoul Konzertfach Klavier und anschließend an der Anton Bruckner Privatuniversität. Sie spielt als Solistin und in verschiedenen Kammermusikformationen. In Goldegg war sie im Lisztjahr 2011 mit Andreas Pözlberger  im Duo zu erleben.

Marcus Pouget ist Solo-Cellist des Mozarteumorchesters Salzburg, Cellist des Österreichischen Ensembles für neue Musik (OENM) und Mitglied des Mozarteum Qartetts. Sein Violoncello „Ex Piatti“, „Ex Dunlop“ von Giovanni Grancino, Mailand 1706, stammt aus der Sammlung der Österreichischen Nationalbank. 



Das Programm:

Alfred SCHNITTKE (1934-1998) 

Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 (1978)

Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2 (1993/94)


Nikolai MJASKOWSKIJ (1881-1950)

Sonate Nr. 2 

Alfred Schnittke (geb. in Engels; Engels liegt im europäischen Teil Russlands, ca. 850 km südöstlich von Moskau) gehört neben Schostakowitsch und Strawinsky zu den bedeutendsten russischen Komponisten. Sein umfangreiches Oeuvre ist Bestandteil der russischen wie der deutschen Kultur, wurde vielfach ausgezeichnet und besteht aus drei Opern, Balletten, neun Symphonien, Chorwerken, Instrumentalkonzerten, symphonischen und kammermusikalischen Werken und mehr als 60 Filmmusiken. 1990 zog er nach Hamburg, dort lebte, arbeitete und wirkte er bis zu seinem Tod 1998. 1995 wurde Schnittke Preisträger des Staatspreises der Russischen Föderation. Im selben Jahr erhielt er das Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst.

Nikolai Mjaskowskij
war u.a. Schüler von Rimskij-Korsakow, wurde 1921 Professor für Komposition am Konservatorium in Moskau (einer seiner Schüler war der Säbeltanz-Komponist Aram Chatschaturjan) und bestimmte maßgeblich das Musikleben Russlands seiner Zeit. Mjaskowskijs Musik geht von einer akademischen Grundhaltung aus, die vor allem die Bedeutung des kompositorischen Handwerks betont und der Tradition großes Gewicht einräumt. Seine 27 Sinfonien zum Beispiel sind in freier Anlehnung an P. I. Tschaikowsky und S. Rachmaninow geschrieben. Anregungen gewann er auch durch moderne europäische Tendenzen; impressionistische und expressionistische Einflüsse sind hörbar, ebenso griff er auf die russische Folklore zurück. Sein Ouevre umfasst Orchesterwerke, Vokalwerke, Kammermusik und Klaviersonaten.

In Zusammenarbeit mit ORF

Genre:

Kultur

Eintritt:

14
12 (Mitglieder, Ö1)
7 (Jugend unter 18)