MUSIKALISCH-KABARETTISTISCHE HEIMATFORSCHUNG<br>Querschläger<br>"hoamat I welt"<br>DAS KONZERT IST BEREITS AUSVERKAUFT!!!!!!

Mit „hoamat | welt“ haben die Qu

Beginn:

Freitag, 09.03.2007 | 20:00

MUSIKALISCH-KABARETTISTISCHE HEIMATFORSCHUNG<br>Querschläger<br>"hoamat I welt"<br>DAS KONZERT IST BEREITS AUSVERKAUFT!!!!!!

Die Querschläger wurden schon oft als „Chronisten des globalen Heimatdorfs“ bezeichnet, weil sie bisher Inhalte, Klischees und Formen der internationalen Pop- und Kosumkultur mit Figuren, Situationen, Begebenheiten, der Volksmusik und dem Dialekt ihrer alpinen Heimat verknüpften und so zu ihrer eigenen Ausdrucksform, einer Art „Innergebirgs-Popmusik“ fanden.

In „hoamat | welt“ gehen sie noch einen Schritt weiter oder eine Schicht tiefer: Sie versuchen den inflationär verwendeten aber schwer fassbaren Begriff „Heimat“ im Spannungsfeld zwischen lokalen Gegebenheiten und globalen Zusammenhängen nachzuspüren, ihn von verschiedenen Seiten her zu beleuchten und gegebenenfalls seine Fundamente freizulegen; oder ihn möglicherweise auch als überschätztes Klischee, leere Hülse oder politisches Werkzeug zu entlarven.

Die Querschläger tun dies wie immer mit einer Mischung aus Herzblut, Ironie und genauer Beobachtung. Sie versuchen nicht von vornherein zu urteilen, sondern einfach Gegebenes darzustellen: sich aus Eindrücken und Situationen nach und nach ein Bild zu machen.

Musikalisch plündern sie das reichhaltige Warenlager der Popmusik. Von Swing über die breite Palette des Rock und Austropop bis hin zum beinharten volkstümlichen Schlager wird vieles querschlägertypisch verarbeitet, was in den letzen 50 Jahren in den Hitparaden und heute in den Programmen der Flächenradios zu finden war und ist.

Die Querschläger benutzen diesmal wohlbekannte, ja oft schon fast abgedroschene Formen aus der Popmusik der letzten 50 Jahre. Sie stellen sie aber in einen neuen inhaltlichen Zusammenhang, füllen sie mit Situationen, Klischees, Geschichten und Figuren aus dem ländlichen Alltagsleben, verankern sie sozusagen in der Erlebenswelt der Zuhörer und machen sie so zu einer Art gegenwärtiger Volksmusik des ländlichen Raums.

 

Im ersten Teil des Programms wird die äußere, augenscheinliche Heimat aufs Korn genommen. Dabei werden die vordergründigen Idyllen des Landlebens demaskiert (des traditionellen genauso wie des alternativen), und es wird eine eigene „Volkskultur“ rund um den widmungsplanmäßigen Dorfkern eines Einkaufszentrums erfunden. Da wird ein teils wehmütiger, teils analytischer Blick auf die sich rapide auflösenden ländlichen Strukturen geworfen und dem Stammtisch ganz tief in die verletzte und verhetzte Seele geschaut. Die Zuhörer werden gefühlsmäßig in den Graubereich zwischen positivem Heimatgefühl und latentem Chauvinismus gelockt und entscheiden ohne es zu wissen selbst, wie weit sie dort eigentlich eintauchen möchten.

Im zweiten Teil wird die omnipräsente Pop- und Massenkultur als Identitätsstifter hinterfragt. Anspruch und Realität des amerikanischen Traums, der ja auch unsere Identität seit Jahrzehnten prägt, werden gegenübergestellt. Und schlussendlich strandet man in einer Wunschheimat am Asteriodengürtel, detailgetreu gebaut nach den Vorstellungen der Besitzer von exklusiven Weltkonzern-Aktien im Jahre 2030...

 

Wie und ob die Querschläger da wieder rauskommen, wird sich wohl erst live erweisen!

 

DAS KONZERT IST BEREITS AUSVERKAUFT!!!!!!

Genre:

Kultur